Russische Heilweisen: Mit geistigen Technologien die Selbstheilungskräfte aktivieren

Schon von jeher genießt die russische Volksmedizin großes Ansehen und traditionelle Heilrezepte werden von einer Generation zur nächsten überliefert.

Aus diesem Wissensschatz haben sich in jüngster Zeit geistige Heiltechnologien entwickelt, die altes Wissen mit aktuellen quantenphysikalischen Erkenntnissen vereinen.

Die Medizinjournalistin Petra Neumayer, bekannt durch »Heilen mit Zahlen«, und Tom Peter Rietdorf, Heiler und Medium, führen auf einfache und fundierte Art und Weise in die Heilarbeit mit russischen Methoden ein.

Sie stellen die führenden Persönlichkeiten der russischen Heilerszene vor und bieten eine große Sammlung an praktischen und leicht erlernbaren Möglichkeiten zur Selbstanwendung: Visuelle Übungen mit geometrischen Formen, die Konzentration auf Zahlenreihen, die Anwendung mit Heilsteinen und viele andere Heilgeheimnisse.

Ein leicht erlernbarer Weg, Heilung und Regeneration wieder in die eigenen Hände zu nehmen.

Der theoretische Hintergrund: Vom traditionellen Heilwissen zu den modernen Heiltechnologien

Dass Heilung durch natürliche Kräfte und nicht durch die Gabe chemischer Mittel geschieht, scheint in Russland seit jeher eine Selbstverständlichkeit zu sein. In vielen Gegenden Russlands wie beispielsweise in Sibirien, einem Land mit Naturextremen, Bergen, Wüsten und unvorstellbarer Kälte, ist selbst das Überleben ausschließlich im engen Dialog mit der Natur möglich.

Kein Wunder, dass dort auch in Sachen Heilung voll und ganz auf die Kräfte der Natur vertraut wird. Die russische Volksmedizin fußt mit ihren Ursprüngen auf den Heilanwendungen der altertümlichen Slawen, und das Wissen um die Heilkräfte der Natur wurde von den Stammesältesten, meist über Lieder oder Geschichten, von Generation zu Generation weitergegeben.

Bereits hier trifft man auch auf das Gedankengut der Wiedergeburt. Man glaubte, dass die Seele sich beim Tod vom Körper löste und als kleiner Nebel entfernte. Schon seit Langem zählten zu den Heilanwendungen neben Pflanzenmedizin auch rituelle und schamanische Handlungen, die auf einem bewussten, zielgerichteten Umgang mit den Naturkräften basierten.

Auch die Lebenskraft, in China als Chi bekannt, in Indien als Prana, war den alten slawischen Völkern schon vertraut. Sie nannten sie Jar. Ebenso stammt bereits aus dem Altertum der Glaube an die Kraft des Wassers – Wasser spielt in der russischen Heilkunst seit jeher und bis heute noch eine sehr große Rolle.

Der Schamanismus als älteste Heiltradition »Ich benutze meine Trommel wie ein Fahrzeug … Sie ist das Pferd, das mich in eine andere Welt trägt. Dort, in meiner Trance, habe ich Visionen von freundlichen Menschen, hilfsbereiten Tieren und wundervollen Blumen.« Alexander Tavakay, Schamane der Tuwa

Sibirien gilt als eine Ursprungsregion des Schamanismus, der dort seit Jahrtausenden von Nomaden und Halbnomaden praktiziert wird. Auch in den angrenzenden Gebieten Chinas, in der Mongolei, in Finnland und Korea findet sich ein ähnlich ausgeprägter Schamanismus, der arktische und nordasiatische Kulturen verbindet.

In Sibirien wurden im Laufe der Zeit zudem Elemente aus dem Buddhismus und dem Christentum in den Schamanismus integriert. Zu den Aufgaben des Schamanen gehört es, die Gemeinschaft vor Krankheit und Feinden zu schützen. Schamanen reisen in Trancezuständen mit ihrer Seele in die Anderswelten, beispielsweise in den Himmel oder hinab in die gefährlichen Tiefen der Unterwelt, um dort tiergestaltige Geisthelfer zu treffen.

Die anderen Welten repräsentieren in ihren Augen die wahre Natur der Dinge. Auf ihren Seelenreisen finden sie die Ursachen für Ereignisse in unserer Welt und können so Hilfe, Rat und Kraft für anstehende Herausforderungen oder Krankheiten mit zurückbringen. Ansonsten führen Schamanen ein ganz normales Leben, sie gehen mit auf die Jagd, kochen und verrichten Hausarbeit.

Auch heute noch bevölkern rund 100 Stämme das gigantische Territorium Sibiriens, und die dort anzutreffenden Schamanen beleben den sibirischen Schamanismus mit ihren Gesängen neu. Sprechgesang war schon immer ein fester Bestandteil des Schamanismus, durch den Geister beschworen und Krankheiten geheilt wurden.

Wer sich dafür interessiert, kann sich beispielsweise die Gesänge von Stepanida Borisova anhören, einer zeitgenössischen Schamanin aus Sakha in Sibirien (siehe auch www.hulu.de). In ihrem Sprechgesang hören wir Tierlaute, Rufe der Jäger und Geräusche, um böse Geister auszutreiben.

Die Entwicklung der neuen russischen Heilweisen Wenn man sich diese Aspekte der Medizingeschichte Russlands vergegenwärtigt, lässt sich erkennen, wie weit die russische Heilertradition zurückreicht und welch tiefe Wurzeln sie hat.

Dass heutzutage gerade aus Russland neue Heilweisen kommen, scheint die logische Konsequenz einer natürlichen Entwicklung zu sein. Auch im kollektiven Bewusstsein der Nation ist die Heilertradition begründet. Die russische Heilerin Alla Svirinskaya beschreibt, dass die Menschen im Westen stärker ortsgebunden lebten, in ihrer Heimat blieben und so kräftige Wurzeln ausbilden konnten.

Die Russen hingegen seien immer »auf Achse« gewesen, immer unterwegs in ihrem riesigen Land voller endloser Weiten. So bildeten sich in der russischen Seele eine multikulturelle Sichtweise und die weit reichende Fähigkeit aus, Neues zu absorbieren und zu transformieren.

Und so wurden aus dem traditionellen Wissensschatz in jüngster Zeit moderne geistige Heiltechnologien entwickelt, die altes Wissen mit aktuellen quantenphysikalischen Erkenntnissen vereinen. Das Wissen um die neuen russischen Heilweisen gelangte von russischen Wissenschaftlern und Geistheilern, die es entwickelten, zu uns in den Westen.

Einigen dieser Visionäre ist gemein, dass sie aufgrund ihrer Hellsichtigkeit in Sibirien fürs Militär gearbeitet haben, wo ihre Methoden auch der wissenschaftlichen Überprüfung standhalten mussten. So arbeitete etwa der bekannte russische Wissenschaftler und Geistheiler Grigori Grabovoi unter anderem bei der Entwicklung neuer Raumschiffe in der Weltraumtechnik mit, half beim Aufspüren von Fehlern in Flugzeugen und entwickelte eine Theorie zur »Nichtzulassung von Katastrophen«.

Doch neben den bloßen Techniken – über die wir Sie ausführlich im praktischen Teil des Buches “Russische Heilweisen” informieren und auch zum Praktizieren anregen – geht es bei allen russischen Heilmethoden immer um das Große und Ganze.

Wir alle sind vernetzte Wesen in einer vernetzten Welt, und alles steht mit allem in Kommunikation. Man spricht auch von morphogenetischen oder morphischen Feldern. Diesen Begriff prägte der englische Biologe Rupert Sheldrake bereits in den 1980er-Jahren. Es handelt sich um Informationsfelder, die die Materie strukturieren. Sheldrake liefert für seine Theorie einfache und anschauliche Beispiele aus der Tierwelt: Woher (wenn nicht die Information aus einem Informationsfeld käme) weiß eine blinde Termite, welche Arbeit sie in der Sozialstruktur Termitenhügel verrichten muss?

Es sind immer die Informationen, die Materie schaffen und steuern. Über solche Informationsfelder sind auch wir Menschen mit allem anderen, was existiert, verbunden. Stellen Sie sich das so vor: Wenn Sie an einem Ende eines Spinnennetzes ziehen, bewegt sich das ganze Netz, bis ganz ans andere Ende.

Sitzen wir in einer Ecke des Netzes, haben auch Bewegungen von etwas oder jemandem am anderen Ende Auswirkungen auf uns. Geschieht Heilung von Krankheit, hat das auch einen Einfluss auf das Umfeld des Patienten, ja im spirituellen Sinne sogar auf die ganze Welt. Und so sollte es uns nun doch interessieren, »ob in China ein Fahrrad umfällt« oder eine nukleare Katastrophe in Japan stattfindet, denn durch die Vernetzung haben wir alle mit allem etwas zu tun.

Russische Heilweisen: Mit geistigen Technologien die Selbstheilungskräfte aktivieren” Gebundene Ausgabe – 9. April 2013 von Petra Neumayer, Tom Peter Rietdorf

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