Pferdestimmen: Die Frau, die mit den Tieren spricht

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Fragst Du Dich auch oft, was im Kopf Deines Haustiers vorgeht? Wir haben oft so viele Fragen an sie, wie zum Beispiel: Warum hat mein Hund oder meine Katze vor irgendetwas Angst? Warum verhält sie sich auf einmal anders? Wieso reagiert sie auf bestimmte Menschen aggressiv oder fühlt sich zu diesen hingezogen?

Das spirituelle Medium Paulien erhält von den Tieren selbst die Antworten darauf – aufgrund einer angeborenen Begabung. Sie kann sich mit Tieren unterhalten, vor allem aber mit Pferden, da sie zu diesen den besten Zugang hat!

Schon als Kind entdeckte sie ihre spirituellen Gaben und setzt diese so gut wie möglich ein, um Tieren, aber auch Menschen, zu helfen. Was sie durch die Kommunikation mit den Tieren erfährt, gibt sie an die Besitzer weiter, die dann entsprechend handeln können.

Paulien hat im Lauf der Jahre sehr viele Menschen von ihrem Können überzeugt, denn sie erzählt Dinge, die sie definitiv nicht wissen kann. Dafür hat sie auch ihre geistigen Führer, die ihr bei ihrer Arbeit zur Seite stehen.

Viele schöne Geschichten hat sie in diesem Buch aufgeschrieben und erklärt ihre Arbeitsweise und was sie damit bereits erreicht hat. Belebt wird das Ganze durch Berichte von Erlebnissen mit Spitzenreitern und -trainern wie Philippe Le Jeune, Jessica Kürten, Jur Vrieling, Rob Ehrens und Yuki Hari, die uns auf diese Weise einen Einblick in ihre Welt erlauben.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben in einer zunehmend roher werdenden Welt, in einer Gesellschaft, in der nur das zu zählen scheint, was man anfassen und messen kann. Es zählen der geschäftliche Erfolg, der materielle Besitz und das gute Ansehen auf der einen Seite, andererseits prägt viele Menschen zudem ein atheistisches Weltbild, welches weder eine Seele noch einen Gott benötigt, also eine intelligente Kraft, die dem Schöpfungsprozess zugrunde liegt.

Es zählt auch nur das, was die etablierte Wissenschaft bestätigt hat, was der Arzt sagt und was Mainstream-Dokumentationen als „seriös“ darstellen. Und wenn doch mal etwas im Leben passiert, das man sich nicht erklären kann, ja etwas, was es eigentlich nicht geben dürfte, das aber dennoch geschieht, dann wird der ominöse „Zufall“ herangezogen. Willkommen in der Welt des betreuten Denkens…

Glücklicherweise gibt es aber auch noch die „andere“ Weltsicht – die Welt des Spirituellen, des Feinstofflichen und der Intuition. Es gab schon immer und es gibt auch weiterhin Menschen, denen eine Gabe zu eigen ist – meist von Geburt an –, etwas wahrzunehmen, was mit den physischen Augen nicht zu sehen, aber dennoch vorhanden ist. So, wie man die Liebe weder sehen, anfassen oder messen kann, und dennoch spürt sie jeder.

Es gibt z.B. Menschen mit dem sog. Zweiten Gesicht oder solche, die die Aura eines Menschen sehen können, sein Energiefeld. Dann gibt es sog. Hellseher, die in der Lage sind, die Zukunft einer Person oder gar unseres gesamten Planeten zu sehen, wobei sie in vielen Fällen auch die Möglichkeit haben, Krankheiten anderer Menschen wahrzunehmen. Der Neffe meiner Frau ist beispielsweise jemand, der die Organe eines Menschen und deren Zustand sehen kann.

Eine weitere Kategorie – und das ist die, von der wir gleich durch Pauliens Wirken mehr erfahren werden – ist die der spirituellen Medien, also von Menschen, die mit Verstorbenen kommunizieren oder Botschaften aus der unsichtbaren, der feinstofflichen Welt an die unserige weitergeben können.

Spirituelle Medien sind sozusagen Mittler, weil sie zwischen der feinstofflichen und der physischen Welt vermitteln – oder auf Neudeutsch: channeln (englisch: Kanal). In der Art und Weise, wie ein Radio oder das Fernsehen ein Medium für Funkwellen ist und diese für uns sicht- oder/und hörbar macht, so ist ein spirituelles Medium Mittler zwischen der feinstofflichen Welt und der physischen – zwischen dem Jenseits und dem Diesseits – und übermittelt uns Botschaften aus dieser.

In den meisten Fällen haben solche „begabten“ Menschen ihre Fähigkeiten von klein auf, sind sozusagen damit geboren worden. Doch wer schenkt einem Kind große Aufmerksamkeit, wenn es das erzählt, was es mit seinem „anderen Blick“ wahrgenommen hat? Ich möchte Ihnen ein Beispiel nennen, damit Sie in etwa nachvollziehen können, was ich meine: Eine Mutter beschrieb mir einmal, dass ihre kleine Tochter mit dem Papa auf dem Bett lag, der ihr gerade aus einem Buch vorlas, und die Kleine dann plötzlich aus heiterem Himmel überzeugt von sich gab: „Ich war schon einmal da. Einmal ganz lang, dann aber einmal nur ganz kurz.“

Bei einer anderen Gelegenheit, als ihre Nachbarin im Sterben lag und man sich im Familienkreis darüber unterhielt, ob die Nachbarin wohl, wenn sie in den Himmel kommt, ihre eigene Mutter treffen würde, sagte die Kleine: „Nein, nur ihren (bereits verstorbenen) Mann wird sie treffen. Ihre Mutter nicht. Die wird dann schon einen Himmel höher sein. Genau dann, wenn die Nachbarin in den Himmel kommt, geht die Mutter in den nächsten.“

Und zu ihrer Mutter sagte sie im Anschluss: „Wenn Du stirbst, werden wir uns auch nicht sehen. Du wirst immer einen Himmel höher sein als ich. Erst wenn ich wieder als Baby zur Welt komme, sehen wir uns vielleicht wieder.“ Was meinen Sie? Bloß Kindergeschwätz? Ich meine nein und behaupte, dass solche Äußerungen nur damit zu erklären sind, dass in den kleinen Körpern ein alter und sehr weiser Geist steckt – und oftmals eine Seele, die sich an ihr vorheriges Leben erinnern kann oder an die Zeit zwischen den Leben.

Es gibt inzwischen mehrere Bücher über Kinder, die sich an ihr vorheriges Leben erinnern können und dann auch Details daraus berichten – eine mehr als spannende Thematik. Manche Kinder haben sogar Muttermale dort, wo sie im vorherigen Leben tödlich verletzt worden waren. Doch wer schenkt den Kindern in unserer hektischen Welt, in der viele Menschen mehr auf ihr Smartphone schauen als in die Augen des Gegenübers, noch die entsprechende Aufmerksamkeit?

Die Kirchen? Nur in absoluten Ausnahmenfällen, wie beispielsweise bei den Marienerscheinungen von Fatima oder Garabandal, als mehreren Kindern die Mutter Maria erschienen war, die ihnen Botschaften darüber übermittelte, was die Zukunft der Menschheit anging. Doch das sind absolute Ausnahmen, und sie sind auch nur deswegen weltweit bekannt geworden, weil die katholische Kirche sie akzeptiert und als „wahr“ erklärt hat.

Sollte ansonsten ein Kind etwas aus dieser anderen Welt wahrnehmen und den Eltern oder dem Umfeld davon berichten – zum Beispiel, was der kürzlich verstorbene Großvater berichtet –, dann wird das meist nicht bewusst wahrgenommen oder der „blühenden Fantasie“ zugeschrieben. In vergangenen Jahrhunderten konnte es auch schon mal passieren, dass man dann „mit dem Teufel im Bunde“ war, „Schwarze Magie“ betrieb oder den „bösen Blick“ hatte – oder man war, im Falle von weiblichen Personen, ganz einfach eine „Hexe“.

Das hat sich in der heutigen Zeit glücklicherweise geändert, und inzwischen gibt es unzählige Bücher und Seminare – meist im Bereich der Esoterik –, die uns diese Themen näherbringen. Ich selbst habe 2001 ein Buch über solche Kinder verfasst mit dem Titel „Die Kinder des neuen Jahrtausends“, in dem ich etliche davon zu Wort kommen ließ. Für mich persönlich gibt es kaum etwas Spannenderes, als solchen Kinder zu lauschen, was sie an zum Teil „altem“ Wissen in dieses Leben mitbringen oder eben jetzt durch die Kommunikation mit der „anderen Seite“ erfahren.

Dies möge nun auch der Bogen sein, den wir zu Paulien spannen, deren Buch Sie jetzt in Händen halten und deren Begabungen ich als eine Mischung von all den medialen Varianten ansehe, die ich eben aufgezählt habe. Doch sie besitzt darüber hinaus noch eine weitere Fähigkeit, die mir bislang so noch nicht begegnet war – sie kann verstehen, was sie Tiere sagen!

Paulien lernte ich 2018 durch Jacqueline kennen, Pauliens beste Freundin, und es ist ein wahrlich außergewöhnliches Ereignis, welches die Verbindung von Jacqueline zu mir schuf. Jacqueline pflegte über Jahre hinweg ihren schwer erkrankten Mann und sah dann im Jahre 2008, eine Woche bevor ihr Mann ins Jenseits überging, den „Schwarzen Mann“, den sog. Todesengel, bei sich im Haus auf der Treppe sitzen, die zum Schlafzimmer führte. Dies erzählte Jacqueline ihrer Freundin Sandra, die ihr wiederum von meinem Buch „Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann?“ berichtete, in dem ich die Existenz dieses Wesens und dessen Wirken beschreibe und mit dem ich schließlich ein „gechanneltes“ Interview führte.

Jacqueline las dieses Buch und nahm schließlich Kontakt zu mir auf, um mir einerseits von ihrem Erlebnis zu befahren. Bei einer von mehreren Begegnungen erzählte sie mir von der Holländerin Paulien, die mit ihrer medialen Arbeit an und mit Pferden nicht nur einen sehr großen Erfolg zu verzeichnen hat und bis in die namhaftesten Gestüte vorgedrungen ist, sondern zudem einen deutschen Verleger für ihr Buch sucht. So kam es schließlich im März 2018 auf dem Kongress der Zeitschrift „Die andere Realität“ in Rodgau zu einem ersten Zusammentreffen mit dieser nicht nur äußerst sympathischen, sondern vor allem mit einem gesunden Humor ausgestatteten Frau. Sie ist die Natürlichkeit in Person, absolut ohne Allüren und ein Mensch, der direkt ausspricht, was er denkt.

Im Buch selbst erfahren wir gleich viel über ihre Arbeit, über ihren Umgang mit Pferden und ihre Erfolge. Doch für mich ist auch immer interessant, wie bei einem medialen Menschen die Kindheit verlief, wie die familiären Umstände waren und wie das Kind feststellte, dass es „anders“ war. Um dies zu erfahren, befragte ich Paulien dazu im Dezember 2018 und ließ mir auch einige echt spannende Erlebnisse schildern, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Paulien wurde 1957 in Utrecht als eines von vier Kindern eines sehr jungen Elternpaares geboren. Die Lebensumstände waren relativ normal. Sie wohnten in einem kleinen Haus, und Paulien war bereits als Kind auf Tiere fixiert. Der Vater war in der Baubranche tätig und war zudem einer der besten Ringkämpfer in Holland. So, wie die heutigen Kindern ihre Smartphones mit sich herumtragen, hatte Paulien immer irgendein Tier mit dabei – einen Hund, eine Katze oder ein Lämmchen –, das sie dann oft auch mit nachhause nahm – nicht immer zur Freude der Eltern. Den intensivsten Kontakt pflegte Paulien allerdings mit ihrem Großvater mütterlicherseits, der 58-jährig verstarb, als sie gerade 9 Jahre alt war. Der Großvater war Pauliens Bezugspunkt, Ansprechpartner und Vertrauensperson, vor allem, wenn es zuhause Knatsch gab. Mit seinem Tod brach für Paulien ihre kleine Welt zusammen, vor allem auch, da sie fast vier Jahre bei den Großeltern gewohnt hatte.

Es war zu dieser Zeit, als Paulien zum ersten Mal bewusst „fremde Menschen“ in Häusern wahrnahm – also Verstorbene, die an einen Ort gebunden waren, was ihr Großvater nur mit einem „Ja, ist gut, mein Kind, ist in Ordnung.“ kommentierte. Für ihn war das offenbar auch nichts Ungewöhnliches, eher etwas Normales. Sie sah Menschen, die durch Wände gingen, was für sie mit der Zeit dann auch zu etwas ganz Normalem wurde. Kurz nach dem Ableben des Großvaters trug es sich zu, dass Paulien von der Schule heimkam, mit den Geschwistern auf das Mittagessen wartete und plötzlich den Opa neben sich auf dem Sofa sitzen sah.

Und sie sah ihn nicht nur, sie konnte ihn auch riechen – er hatte wie jeder Mensch einen bestimmten Eigengeruch an sich. Paulien freute sich und rief: „Oh Opa, Du bist ja wieder da!“, und wollte ihn anfassen, doch sie griff durch ihn hindurch. Jedenfalls war sie sehr glücklich, dass der Opa im Himmel war und nun wieder zu ihr zurückkam, und erzählte das auch ihrer Mutter, was allerdings weniger euphorisch aufgenommen wurde. Die Mutter weinte und entgegnete nur: „Halt Deinen Mund. Wieso sagst Du das, da ist überhaupt niemand…“

Für das kleine Mädchen war das damals doch sehr einschneidend, und Paulien entschied sich, in Zukunft nichts mehr in dieser Richtung zu sagen, weil es ihre Mutter entweder zornig oder traurig machte. Auf meine Frage, ob der Großvater etwas zu ihr sagte, meinte sie, dass er nichts äußerte, aber immer da sei, wenn sie ihn brauchte – auch nach 50 Jahren noch. Die verstorbenen Verwandten sind demnach immer da.

Hier die gesamte Leseprobe als PDF:

https://amadeus-verlag.de/media/pdf/c3/d1/94/Pferdestimmen-Leseprobe.pdf

“Pferdestimmen: Die Frau, die mit den Tieren spricht” Taschenbuch – 21. Januar 2019 von Paulien (Autor), Jan van Helsing (Vorwort):

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